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Montag, 3. März 2014

FOTOTIPP Schwarzweiß-Fotos aus Farbbildern umwandeln mit SILVER projects

Das preiswerte SILVER projects premium im Kurztest

Farbbild in Schwarzweiss
Franzis schickt nun mit etwas geringerem, aber für ernstzumeinende Schwarzweißkonvertierungen ausreichenden Funktionumfang, und mit derzeit 69 Euro eine recht preiswerte Alternative zu der Pro-Version ins Rennen.
Die neue Schwarzweiß-Software SILVER projects professional hatte ich schon mal kurz vorgestellt und einige Beispielbilder aus Vorlagen wie Scans oder alte Digitalbilder in klassische Schwarzweißbilder umgewandelt.

Aber eins stelle ich hier mal in den Vordergrund. Dank der digitalen Technik und Entwicklung ist für die Umwandlung von Farbbildern in Schwarzweiß die Konvertierung von Farben in unterschiedliche Grautöne aus meiner Sichtweise eines der wichtigsten GRUNDfunktionen des SILVER projects premium. Und fast alles per einem Mausklick zum Ergebnis anwendbar.


Warum eigentlich Schwarzweißbilder?
1. Ein Motiv ändert seine Austrahlung und Wirkung mit den Graustufen
2. Klassische Abbildung mit Zeitfaktor - Ausdruck der Vergangenheit, Erinnerungen, Emotionen
3. Das Farbmotiv wirkt zu aufdringlich oder verliert seine Wirkung durch die Farbfülle
4. Künstlerischer Ausdruck eines Motivs
5. Weil sie einfach schön sind!
Ausgangsmotiv

Durch Zufall sind diese beiden quasi Porträtfotos wieder aus dem Archiv aufgetaucht, die einfach nur ein schneller Schappschuß waren.
SILVER projects premium liefert direkt nach dem Einladen des Farbbildes umgehend über die Voreinstellungs-Thumbnails unterschiedliche Einstellungsergebnisse, aus denen man sich eine Vorstellung über die Wirkung der angewendeten Effekte und Filter machen kann. (Nur am Rande, alle Filter und Effekte lassen sich justieren und ändern, bzw. mit weiteren Effekten und Filter kombinieren)
Auszug aus der Vorschau der Presets

Hilfreich bei der Bearbeitung ist auch die einstellbare Vergleichsansicht, anhand derer man immer einen Vergleich zur Farbansicht vor Augen hat, um Kontrolle der einzelne Bereich zu haben und sie weiter schrittweise nachzuarbeiten. Diese Methode gehört in den erweiterten Bearbeitungsbereich, was allerdings jedem selbst überlassen ist, sich in die Feinjustierungen einzuarbeiten. Jedes Motiv ist anders! Aber keine Angst davor, nur so findet man seinen eigenen Stil heraus.

SILVER projects premium Vergleichsansicht
Nur kurz vorgestellt: Jeder Effekt und Filter lässt sich, wie schon erwähnt, in seinen eigenen Parametern nachjustieren. Hier am Beispiel des Duetone Filters, per Schieberegler bzw. Maskierungsmodus.

individuelle Einstellungsfunktionen

In meinem Ergebnis, so wie ich sie einfach sehen möchte, habe ich Auschnitte aus den bearbeiteten Schwarzweißbildern während des Speicherns gefertigt. Kann man aber auch nachträglich mit einer Bildbearbeitungssoftware machen.
Hier zur Anschauung, die Ergebnisse, die ich fast ausschließlich aus den Voreinstellungen gewählt habe.

Schwarzweißbilder mit  unterschiedlichen Darstellungsmöglichkeiten


Zum Schluß: Bewusst verzichte ich hier auf das Fachgespräch und die Verwendung von Werkzeug- und Bearbeitungsfachgesimpel, denn erstens versteht das nicht jeder und zweitens liefert die Software per Mouse-Over (Informationsfenster)  alle nötigen Informationen der einzelnen Funktionen.

Auch wer bislang dachte, Schwarzweiß sei vergessen, nein nein, selbst mit Ausschnitten aus Farbbildern können richtig schöne NEUE Bilder/Motive entstehen.
Hoher Gestaltungs- und Einstellungsspielraum mit SILVER projects premium

FAZIT: Die preisgünstige premium Version des SILVER projects erlaubt zum einen per automatischer Umwandlung erste, durchaus beeindruckende Ergebnisse, die je nach erlernbarer Fähigkeit bis ins kleinste Pixel am Ende feinjustiert werden können. Eine Software mit einer hohen Lernkurve...also ohne Kenntnissstand einsteigen und zum erfahrenen Schwarzweiß-Bildbearbeiter aufsteigen.

Informationen zum Hersteller Franzis und Software im Detail

Dieses Bild stammt aus 1984, wurde vom  Schwarzweiß-Negativ gescannt und mit SILVER projects nachgearbeitet. Die Software eignet sich auch zur Reaktivierung alter Aufnahmen.

SILVER projects premium im Einsatz

Freitag, 8. November 2013

Empfehlung Test SILVER projects - Von Farbe zu eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Fotos

Monochrome is beauty! Im Kurztest das neue SILVER projects professional

Franzis führt mit dem neuen SILVER projects professional ein Schwergewicht der Schwarz-Weiß-Fotografie ins Rennen. Nicht einfach nur Farbe -> Graustufenumwandlung, sondern Licht- und Kontrastinformationen der gespeicherten Bildinformationen richtig herausarbeiten und im bevorzugten Stil verfeinern. Eine Änlichkeit der Benutzerführung zu den HDR projects Tools lässt einen familieären Zusammenhang erkennen.

SILVER projects professional
Die Schwarz-Weiß-Fotografie ist wieder auf dem Vormarsch. Gründe dafür können durchaus in der farblichen Reizüberflutung, dem allgemeinen Retrotrend, der unangetasteten Aufmerksamkeit zwischen Coloraufnahmen oder der Emotion einer Zeitreise liegen. Nicht jedes Farbbild eignet sich zum Konvertieren in Graustufen. Daher ist es ärgerlich, wenn mittlerweile Schwarz-Weiß Fotos als Werbeplakate um die Aufmerksamkeit der Kunden werben, die einfach nur schlecht sind.

Manchmal braucht es nur einen kurzen "Stein des Anstoßes", neue
Zeitreise mit Effekten nachbearbeitet
Blickwinkel aufzuwecken. In diesem Fall war es sie Sortierung meiner Amerika-Aufnahmen, die allesamt gescannt wurden. Bei einigen Motiven hat das geistige Auge von Farbe in Graustufen umgeschaltet und da war es dann, ausprobieren und testen. Aus dem Test wurde dann doch etwas mehr und ich habe einige digitale Motive mit neuem Stil erarbeitet.
SILVER projects professional - Fine-Art in Schwarz-Weiß 

Nun kurz zu SILVER projects professional

Die Installation lief problemlos auf einem Windows 7 PC. Mittlerweile ja schon üblich, muß man die Software beim Hersteller registrieren, um sie dann mit Serienummer aktiv zu nutzen.

Die Bedienoberfläche ist klar strukturiert, auf der linken Seite offerieren sich dann sogleich Vorschaueinstellungen, basierend aus sechs Motivkategorien. Schon hier wird sichtbar, dass Graustufe nicht gleich Graustufe ist. Ist eine passende Voreistellung ausgewählt werden auf der rechten Seite die zugehörigen Parametereinstellungen aufgerufen, die einzeln justierbar sind. Hier sollte man etwas Einarbeitung und Experimentierfreudigkeit mitbringen. Zahlreiche Filter und Effekte für die Nachbearbeitung stehen zur Verfügung, die das Bild nicht nur in Schärfe und Kontrast verbessern, sondern auch in die Vergangenheit überführen oder eine künstlerische Note verleihen.

Von HDR in Schwarz-Weiß umgewandelt

Für mich nicht ganz unerheblich, die Funktion, unterschiedlichen Farbtönen auch unterschiedlichen Graustufen zuzuordnen. Der Grund ist ganz einfach. In der herkömmlichen Schwarzweiß-Fotografie kommt es vor, dass unterschiedliche Farbtöne im gleichen Grauton erscheinen und sich damit nicht eindeutig im Motiv abzeichnen.








Analog und Schwarzweiß gehören zusammen
Klare Empfehlung für SILVER projects von meiner Seite. Nicht nur neue digitale Motivaufnahmen eignen sich für das Umwandeln in Graustufenbilder, also richtig schöne Schwarz-Weiß-Fotos. Wer sein Archiv an Aufnahmen durchschaut, findet sicherlich passende Motive, die in Farbe gewöhlich, aber in Schwarz-Weiß nachbearbeitet zu Fine-Art Print tendieren. Aber auch ein Blick in ein altes Fotoalbum oder den "Schuhkarton" zaubert Erinnerungen hervor, die es würdig sind, digitalisiert und nachbearbeitet zu werden.
Nachtaufnahme










Produktinformationen findet Ihr hier: SILVER projects professional