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Mittwoch, 11. November 2015

FOTOTIPP - Think Analog das Fotobuch zur Faszination der analogen Fotografie

Think Analog - eine Neuerscheinung zur faszinierenden analogen Fotografie




Mit der Neuerscheinung des bekannten Fotografen und Autoren  Antonio Zambito,  "Think Analog", kommt aus dem Franzis Verlag ein Fotobuch, das es geschafft hat, den  Einfluss der Entstehung, Entwicklung und Faszination der analogen Fotografie für die zeitgenössische künstlerische Fotografie im digitalen Zeitalter zu offenbaren, zu erklären und zu neuen fotografischen Sichtweisen zu inspirieren.  
Auch ohne Photoshop neue Bilderwelten mit den ursprünglichen Mitteln der Fotografie entdecken und zu erschaffen!

Aus den Erfahrungen der analogen Fotografie neue digitale Bildimpressionen erforschen
Es ist mehr als nur die Hommage an die Geschichte der Fotografie. Die Faszination liegt auch in der  digitalen Generation, die die analoge Fotografie quasi selbst für sich entdeckt hat.
Zambito versteht es, klar die Einzigartigkeit, die Entschleunigung, Motive bewusster wahrzunehmen, Bildkompositionen gedanklich vorzubereiten und mit Geduld und Disziplin den Spannungsmoment des Auslösens zu bestimmen herauszustellen.
Die unterschiedlichen Bildformate, Filmmaterialien und Fototechniken und Entwicklungvarianten wie Fotoplatten, Negativfilme bis hin zu Polaroid-Sofortbildern bieten dabei genügend Raum der experimentellen Fotokunst mit individueller künstlerischer Ausdrucksweise. 

Analoge Fotografie damals und heute
Mit einem historischen Abriss vermittelt er, gespickt mit imposantem Bildmaterial und wissenswerten Informationen, von den ersten fotografischen Versuchen bis hin zu technischen und künstlerischen Entwicklung der Fotografie, dem eigentlichen Grundlagenverständnis der ursprünglichen Fotografie.
Er stellt die unterschiedliche, auch wieder verfügbare Filmmaterialen und Kameratypen von der Lochkamera über die zweiäugige Rolleiflex bis hin zur Hasselblad vor und erklärt ihre Rolle für die praktische und künstlerischen Fotografie, damals und heute.

FAZIT: Think Analog trifft den Kern der fotografischen Zeit, in der Entwicklungsstudios wieder voll besetzt sind.  Sich auf Motive  konzentrieren, mit analogen Fotomaterialien experimentieren und neue Bildimpressionen ausserhalb von Photoshop & Co zu erkunden, eine Inspiration des Neuen.



Titel: think analog  - Die faszinierende Welt der analogen Fotografie
Verlag:
Franzis Verlag
Autorin: Antonino Zambito
Seiten: 288
Hardcover gebunden
ISBN: 978-3-645-60352-2

Mittwoch, 14. Mai 2014

ANALOG projects im Testbeispiel - Ideenschmiede

ANALOG projects Testbeispiele mit Ergebnissen

ANALOG projects im Plakat
Bei der Arbeit mit dem neuen ANALOG projects sind mir einige Ideen zu neuen Projekten gekommen, die ich mal schnell umgesetzt habe.
Neben den vielen kreativen Möglichkeiten, mit denen Fotos im analogen Mantel wiederbelebt werden können, ist die Variante eigener Postergestaltung nur eine von denen.

Alle verwendeten Fotos stehen in einer persönlichen Beziehung zu Erinnerungen bzw.Vorlieben und waren eigentlich verstaubt im Nirvana.
Sie sind nicht unbedingt Vorzeigefotos, aber sie eigneten sich hervorragend für den TESTdurchlauf in ANALOG projects.

Damit möchte ich eigentlich nur zeigen, dass selbst verlorengeglaubte oder auch unschöne Motive nicht verloren sind und mit etwas Ideen noch Verwendung finden. Hier ganz einfach im Stil alter Poster, die man durchaus auch als Fotobuch-Cover nutzen könnte.

ANALOG projects Beispiele für neue Ideen

In diesen Beispielen habe ich die Originalaufnahmen einfach mit, aus meiner Sichtweise passenden, Filter/Effekt-Voreinstellungen der Software bearbeitet und ehrlicherweise auch im Expertenmodus den ein oder anderen Effekt nachjustiert. Ich wollte den historischen Charakter der Aussage mit in die Aussagekraft der Bilder/Poster einbringen und dazu eignet sich u.a. das ANALOG projects sehr gut, ohne ein extra Studium mit Photoshop machen zu müssen.
Die eigentliche Collage passierte in Photoshop, wobei ich u.a. auch mit einer transparenten Verlaufsfüllung gearbeitet habe. Pro Poster habe ich nicht mehr als 10 min benötigt. Vom Schwierigkeitsgrad ist es unterster Level der Bildbearbeitung. Die Ideen zu neuen Projecten entstehen manchmal erst, wenn man die Fotos in verschiedenen analogen/kreativen  Looks auf sich wirken lässt.  Ein Weg, mal runter vom Laufsteg der Hochglanzfotografie zurück zu neuen Ideen etwas anders zu machen.

ANALOG projects Testbeispiele für Poster
Im nächsten Teil stelle ich mal enige Fotorahmen aus analogen Tagen, bzw. Rahmen-Effekte und Filter, die das Altern von Bildern simulieren. Alles einach per Mausklick!





Montag, 12. Mai 2014

FOTOTIPP ANALOG projects - Digitale Bilder zur analogen Fotografie

ANLALOG projects im TEST- digitale Bilder im Retro faszinierenden alten Filmlook

ANALOG projects - Screenshot
Es gibt Motive, die es einfach verdienen, in die Zeit der analogen Film-Fotografie zurückholen. Motive, die etwas Historisches haben, Geschichten erzählen oder einfach nur cool aussehen. Analog bezieht sich hier auf teils wirklich authentische Filter-/Effekt-Vorlagen aus der Ära des Rollfilms, Naßplatte, Pocket Camera, Rollfilm oder der Lochkamera (Camera Obscura) und zusätzlichen Effektvorlagen, ob gerade neu entwickelt oder mit der Etikette von 50 Jahre Kartondaseins. Ohne eine Dunkelkammer wieder zu beleben, einfach und schnell am Computer Bilder anders so zu gestalten, wie man es gerne hat.


Beispielfoto

Gleich vorweg. Ich arbeite gerne mit dem  ANALOG projects als eine Erweiterung zu meinen Tools, da mir die Software bei Bedarf sehr schnelle Ergebnisse liefert und Inspiration für neue Projekte ist. Die Software ist für Mac und PC, ist gerade erst im Franzis Verlag erschienen und ist in der Bedienung ziemlich intuitiv.
Warum? Ganz einfach! Innerhalb kürzester Zeit habe ich Entwürfe erstellt, zu denen ich mit anderen Tools Stunden brauchte. Hier funktionierte alles per Drag & Drop, Preset ausgewählt und abgespeichert. Ein Grund warum ich es auch Einsteigern empfehlen kann, Klick & Ready eben. Wie man dennoch zum  Experten in der analogen Umwandlung wird, zeige ich weiter unten.

Habe ich mehr Zeit, nehme ich mir einzelne Bildmotive im Expertenmodus nochmal vor.

ABER vorsicht! Nicht jedes Motiv eignet sich dafür.Ladet einfach mal einige Motive in die Software und probiert verschiedene Voreinstellungen mal aus. Ihr werden schnell sehen, welches der Motive auf einmal im Auge und Gefühl richtig ist!

TIPP für Einsteiger: 

ANALOG projects - Histogramm
Alle in den Presets verwendeten Filter, Effekte und Einstellungen sind auf der rechten Seite im Experten-Modus "gewählte Effekte" in einem "ich nenne es Histogramm" aufgelistet. Wenn man nun die einzelnen Presets auseinandernehmen möchte, um zu sehen, welcher Effekte visuell Einfluss auf das Bild nimmt, ist es ganz einfach. Klickt man eben das Häkchen auf aus, sieht man direkt im Bild, was sich verändert. So kann man erstmal analysieren was zum Motiv passt und wo man eventuell Veränderungen vornehmen kann. 


Beispiele der Einstellungen

Ein Effekt, der in der alten analogen Welt per Zufall und dann später als Kunst nur sehr schwierig umzusetzen war, die Dopplbelichtung eines Negativs. Hier im Beispiel kann man diesen Effekt per Mausklick simulieren und hat vollen Zugriff auf die Einstellungen dazu. EInfach mal etwas an den Reglern drehen und das Bild in der Vorschau beobachten.

Per Klick auf den "Auge-Button" links kommt man in den selektiven Bearbeitungsbereich, in dem man dann weiter die Motivbereiche festlegt, auf denen die Effekte/Filter angewendet werden sollen.
Um zu verdeutlichen, dass wesentlich mehr in den Einstellungen der Software verborgen ist, genügt nur mal ein Mausklick auf die detaillierten Funktionen. Hinter diesem Beispiel verbergen sie eine Reihe an verschiedenen "Filmrahmen" aus der analogen Zeit bzw. Effekte, den den Zahn der Zeit an der Fotografie ganz authentisch nachvollziehen, wie zum Beispiel Negativformen der Rollfilme bis hin zu zerschundenen, stark in Mitleidenschaft gezogenen Fotografieren. Auch hier gilt, induvidueller Einfluß auf die verschiedenen, dem Effekt zugehörigen Parameter.


FAZIT: FOTOTIPP für ANALOG projects. Die intuitive Bedienung und auf Gelegenheits- und Profi-Bildbearbeiter abgestimmte Workflow erlaubt eine fast authentische Simulation analoger Fotografien aus digitalem Bildmaterial. Mit der Fülle an Einstellmöglichkeiten sind dem künstlerischem und kreativem Gestaltungsspielraum aber auch kaum Grenzen gesetzt. Dabei liefert die Software auch eine Grundlage für Ideen neuer Projekte. 

Hersteller: Franzis Verlag mit Testversion zum Download

 

 Hier nun einige Beispiele, die nur innerhalb von 15 Minuten erstellt wurden 
ANALOG projects - Variantenreiche Einstellungen
ANALOG projects - Inspiration im Bild
ANALOG projects - Gefühle im Bild

ANALOG projects - Ein Mausklick für  50 Jahre Erinnerung